About Coffee

Was ist Kaffee?

Die Kaffeepflanze ist ein Schattengewächs und hat seinen Ursprung in Äthiopien bzw. Uganda. Die Kaffeepflanze wächst sowohl im Flach- wie auch im Hochland. Es gibt etwa 100 verschiedene Kaffee-Arten. Die 2 Bekanntesten von ihnen sind die Arabica- und Robusta-Pflanze.

Das wertvollste an der Kaffeepflanze sind ihre Kirschen. Durch verschiedene Verfahren werden die rohen Kaffeebohnen gewonnen. Bis diese jedoch den Weg in Deiner Tasse finden, sind viele verschiedene Bearbeitungsschritte erforderlich.

Die wichtigsten Kaffee-Anbaugebiete sind Mittel-Amerika (Brasilien), Mittel-Afrika (Äthiopien) und Asien (Indien). Nach Erdöl ist Kaffee das Produkt, welches auf dem Weltmarkt am meisten gehandelt wird. Mehr als 25 Mio. Kaffeebauern leben von der Ernte bzw. vom Handel.

Die Deutschen sind absolute Kaffee-Vieltrinker, nur in den USA und Brasilien wird noch mehr getrunken. Wobei die Brasilianer nur ihre eignen Kaffee kennen, denn die Regierung hat den Import anderer Kaffeesorten verboten.

Was bedeutet Arabica und Robusta-Bohne?

Die Arabica-Pflanze wächst in Höhen von etwa 800- 2.000 Meter (Hochland) bei Temperaturen von 16-24 Grad. Es gibt von dieser Kaffeepflanze ca. 600 verschiedene Varianten. Die Arabica-Kaffeepflanze hat ihren Ursprung in Äthiopien. Charakteristisch für den Arabica-Kaffee ist sein fruchtig säurehaltiges Aroma.

Die Robusta-Pflanze wächst im Flachland bei Temperaturen von 22-30 Grad in einer Höhe von bis zu 800 Metern. Der Kaffee-Strauch kann bis zu 6 Meter hoch wachsen. Charakteristisch für die Robusta-Bohne ist der hohe Anteil an Koffein und der daraus folgende würzig vollmundige Geschmack.

Kaffee mit einem hohen Anteil an Robusta-Bohnen haben eine dunkelbraune Crema. Beliebt ist die Bohne vor allem in Italien.

Was steckt in der Bohne?

Bestandteile des Rohkaffees sind:

Kohlenhydrate
Fettstoffe
Wasser
Eiweißstoffe
Säure
Mineralstoffe
Alkaloide (Koffein)
Aromastoffe
Stickstoff- und nicht
stickstoffhaltige Substanzen
30 - 40%
10 - 13%
9 - 13%
10 - 11%
5 - 7%
4%
0,8 - 2,5%
0,1%
 
20-30%
 

In der gerösteten Bohne sind folgende Bestandteile enthalten:
Etwa 1.000 flüchtige Aromastoffe, Zucker, lösliche und unlösliche Kohlenhydrate, Fettstoffe/Öle, Wasser, Säuren, Mineralstoffe/Vitamine, Alkaloide (Koffein) und Maillardprodukte (diese entstehen beim Erhitzen/Rösten der Bohne).

Muss Kaffee bitter schmecken?

Nein, dass ist nur dann der Fall, wenn der Röstvorgang sehr schnell erfolgte. Die richtige Bohnen-Röstung dauert mindestens 10 Minuten, bei maximal 200-250 Grad. Hier werden die Bohnen schonend Langzeit geröstet, wodurch erst eine Veränderung der Säure, insbesondere der Chlorogensäure, erzielt wird.

Großröster benötigen für eine Röstung -bei 600 Grad- jedoch nur 3 Minuten. Dabei wird zwar von außen die Bohne braun, die Gerb-und Bitterstoffe bleiben in der Bohne bzw. verändern sich nicht. Diese Substanzen sorgen nicht nur für einen bitteren Geschmack, sondern lösen bei empfindlichen Menschen oder bei zu viel Genuss, Magenschmerzen und eine Kaffee-Unverträglichkeit aus. Derartige Kaffee´s finden sich häufig im Einzelhandel wieder.

Wie wird aus der Kaffeekirsche eine Kaffeebohne?

Zunächst muss die Kaffeekirsche vom Kaffeestrauch geerntet werden. Dazu sind verschiedene Methoden möglich. Bei der maschinellen Ernte fahren Maschinen über den Kaffeestrauch und schütteln und schlagen die Pflanze so, dass die Kirschen herunterfällt. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass sie schnell und kostengünstig ist. Nachteilig ist jedoch, dass die Pflanze derartig beschädigt wird, dass sie einige Jahre braucht um sich davon zu erholen. Außerdem landet in der Ernte unbeliebtes Beiwerk, wie unreife, faule und schlechte Bohnen sowie Blätter und Stöckchen.

Eine qualitativ hochwertige Ernte, erfolgt über das sogenannte „Hand-Pflücken“ (Picking). Hier werden nur vollreife rote Kirschen manuell vom Strauch gepflückt und weiter verarbeitet.

Nachdem die Kirschen gepflückt wurden, müssen diese getrocknet werden. Hierfür gibt es 2 gängige Methoden.
Bei dem „trockenen“ Aufbereitungsverfahren werden die Kirschen z.B. auf Straßen, Dächern und Böden ausgelegt und getrocknet. Dieses Verfahren wird vornehmlich bei billigerem Kaffee angewandt, weil diese Methode sehr kostengünstig ist. Der trocken aufbereitete Kaffee genießt durch die Osmose eine höhere Grundsüße, da der Zucker aus dem Fruchtfleisch ins innere der Bohne wandert.
Beim „nassen“ Aufbereitungsverfahren wird die Kaffeekirsche gewaschen. Übrig bleibt die Kaffeebohne mit dem Pergomino-Häutchen, welche quasi eine natürliche Verpackung darstellt. Dieses Häutchen wird erst kurz vor dem Export entfernt. Dadurch erzielt man einen qualitativ hochwertigen Geschmack.

Über die Kaffeebörsen wird der Rohkaffee gehandelt und landet so beim Kaffee-Röster. Hier wird die Bohne erhitzt, wodurch sich diverse Aromastoffe entfallten und Säurestoffe verändert werden. Jetzt fehlt nur noch die richtige und liebevolle Zubereitung und Du kannst einen leckeren Kaffee genießen.

Was ist Vaporisieren?

Industriekaffee, welcher sich in der Häufigkeit im Einzelhandel befindet, wird kostengünstig produziert um ihn über massive Preiskämpfe an den Mann oder Frau zubringen.

Der eingekaufte Rohkaffee ist nicht selten von minderer Qualität. Mit dem Vaporisieren wenden die Großröster ein Verfahren an, den Kaffee „genießbar“ zu machen.

Die Bohnen werden durch Wasserdampf geschossen. Dadurch öffnen sich die Poren und die Säurestoffe werden der Bohne entzogen. Auf diese Weise können die Großröster auch grüne, unreife und faule Bohnen verwenden. Die anschließende Röstung wird gemahlen und ist für den Endverbraucher nicht mehr als qualitativ minderwertig zur erkennen und zu schmecken.

Nebenwirkungen können allerdings Magenschmerzen und Kaffeeunverträglichkeit sein. Außerdem schmeckt der Kaffee nicht selten bitter.

Für BASIC COFFEE, BAGELS & SWEETS nur die beste Bohne...

Qualität ist uns sehr wichtig!
Um Euch ein hervorragendes Geschmacks-Erlebnis garantieren zu können, verwenden wir ausschließlich handgepflückte Kaffeebohnen. Zudem ist unser Kaffee durch die schonende Langzeit-Röstung säurearm und sehr bekömmlich.

Qualität heißt für uns auch zu wissen, welche Menschen hinter dem Kaffee-Anbau stehen. Schließlich haben wir ihnen unsere braune Köstlichkeit zu verdanken.

Unser Haus-Röster pflegt persönlich regelmässig und bereits langjährige Kontakte zu unseren Plantagen. Wir achten auf faire Bezahlung und Humane Arbeitsbedingungen.
So gehören beispielsweise auch Kleinbauern im abgelegenen äthiopischen Hochland zu unseren Lieferanten. Von ihnen ist unser HouseCoffee.